Die USA - Allgemein (Lage, Klima, Größe, Landschaft, Staaten) Die Vereinigten Staaten von Amerika sind hinter Russland und Kanada das drittgrößte Land der Welt. Sie bedecken einen Großteil des nordamerikanischen Kontinents und werden im Norden von Kanada, im Süden von Mexiko, dem Golf von Mexiko und dem Karibischen Meer, im Osten vom Atlantischen Ozean und im Westen vom Pazifischen Ozean und dem Arktischen Meer begrenzt. Der Bundesstaat Alaska liegt im äußersten Nordwesten des Kontinents und ist durch Kanada vom Rest des Landes abgeschnitten. Der Staat Hawaii befindet sich im mittleren Pazifik. Kontinentalamerika erstreckt sich über 4500 Kilometer vom Atlantik im Osten bis zum Pazifik im Westen. Insgesamt umfassen die Vereinigten Staaten 19.924 Kilometer Küstenlinie. 3326 Kilometer lang ist die gemeinsame Grenzlinie mit Mexiko. 8893 Kilometer umfasst die Grenzlinie mit dem nördlichen Nachbarn Kanada (die 2477 Kilometer mit Alaska sind darin berücksichtigt). Darüber hinaus existiert ein Grenzstreifen von 29 Kilometern mit Kuba, wo die USA bei Guantanamo Bay einen Armee-Stützpunkt unterhalten. Das Klima reicht von subtropisch bis hin zu arktisch mit der entsprechenden Flora und Fauna. Innerhalb der USA kann man fast alle klimatischen Bedingungen finden. Der Großteil des Landes liegt allerdings in der gemäßigten Klimazone. Tropisches Klima herrscht auf Hawaii und in Florida. Arktisch ist es in Alaska, semiarid in den großen Ebenen („Great Plains“) westlich des Mississippi, und arid (trocken) im großen Becken des Südwestens. Die ursprünglich tiefen Wintertemperaturen im Nordwesten werden im Januar and Februar gelegentlich von den warmen „Chinook“-Winden aus den Rocky Mountains nach oben gedrückt. Als natürliche Gefahren sind zu nennen: Vulkanausbrüche und Erdbeben in der Pazifikregion, Hurrikans zwischen dem Atlantik und dem Golf von Mexiko, Tornados im mittlerene Westen und Südosten, Erdrutsche in Kalifornien, Waldbrände im Westen allgemein sowie Dauerfrost in Nordalaska.
Mit den Bundesstaaten Alaska und Hawaii umfassen die Vereinigten Staaten eine Gesamtfläche von 9.629.091 Quadratkilometern (9.158.960 Quadratkilometer Land und 470.131 Quadratkilometer Wasser). Auf dieser Fläche leben etwa 267.636.000 Menschen, was einer Bevölke- rungsdichte von 27 Einwohnern pro Quadratkilometer entspricht. Die Hauptstadt ist Washington DC mit 523.124 Einwohnern; der Großraum von Washington umfasst vier Millionen Menschen. Mit 7.420.166 Einwohnern ist New York City die größte Stadt in den USA. Ebenfalls die Schallmauer von einer Million Einwohnern durchbrechen folgende Ballungszentren: Los Angeles (3.597.556), Chicago (2.802.079), Philadelphia (1.436.287), Detroit (1.203.339) und Houston (1.159.138). Kurz davor stehen Dallas (904.078) und San Diego (875.538). Alaska ist mit einer Fläche von 1477.268 Quadratkilometern der größte US-Bundesstaat, gefolgt von Texas. Der flächenmäßig kleinste Staat ist Washington mit 159 Quadratkilometern. Der bevölkerungsreichste Staat ist Kalifornien mit 31.145.121 Einwohnern. Die wenigsten Einwohner hat Wyoming (479.602).
Auf Grund der riesigen Ausmaße ist das Landschaftsbild ausgesprochen vielfältig. In den Vereinigten Staaten gibt es zahlreiche Wälder, Wüsten, Berge, Hügel, flache Hochebenen und fruchtbare Tiefebenen. Hinzu kommen die rauen Berge und weiten Täler Alaskas und die vulkanisch geprägte Topographie auf Hawaii. Von den Appalachen im Osten bis zu den Rocky Mountains im Westen durchziehen die beiden Flüsse Mississippi und Missouri mit ihren Nebenflüssen die gesamte mittlere Region des Landes. Der Mississippi ist einer der größten Flüsse der Welt. Nicht umsonst nannten ihn die Indianer ehrfürchtig „Vater der Gewässer“. Das Wasser aus der Quelle des Hauptarms -dem Missouri - fließt etwa 6400 Kilometer weit von den nördlichen Rocky Mountains bis zur Mündung des Mississippis in den Golf von Mexiko. Auf einer topographischen Karte sehen die Berge wie zerklüftete Massive, die Ebenen wie endlose Weiten und die Flüsse wie gewundene Linien aus. Die Amerikaner betrachten ihr Land und ihre Nation nicht als ein homogenes Ganzes, sondern vielmehr als ein Gebilde aus mehreren großen Regionen. Diese sind eher als kulturelle Einheiten denn als bloße Verwaltungsdistrikte zu verstehen. In der Regel zeichnet sich eine Region durch ihre einheitliche geschichtliche, geographische, wirtschaftliche und literarische Entwicklung sowie durch gemeinsame Bräuche und Traditionen aus. Die Unterschiede in Herkunft, Sprache (es gibt viele verschiedene Dialekte), im Weltbild und in den Anschauungen/Einstellungen ihrer Bewohner sowie den demographischen Besonderheiten (Altersstruktur, Beschäftigungsstruktur) machen den individuellen Charakter einer jeden Region aus.
Die einzelnen US-Staaten sind (in Klammern jeweils ihre Abkürzung): Alabama (AL) Alaska (AK) Arizona (AZ) Arkansas (AR) Colorado (CO) Connecticut (CT) Delaware (DE) District of Columbia (DC) Florida (FL) Georgia (GA) Hawaii (HI) Idaho (ID) Illinois (IL) Indiana (IN) Iowa (IA) Kalifornien (CA) Kansas (KS) Kentucky (KY) Louisiana (LA) Maine (ME) Maryland (MD) Massachusetts (MA) Michigan (MI) Minnesota (MN) Mississippi (MS) Missouri (MO) Montana (MT) Nebraska (NE) Nevada (NV) New Hampshire (NH) New Jersey (NJ) New Mexico (NM) New York (NY) North Carolina (NC) North Dakota (ND) Ohio (OH) Oklahoma (OK) Oregon (OR) Pennsylvannia (PA) Rhode Island (RI) South Carolina (SC) South Dakota (SD) Tennessee (TN) Texas (TX) Utah (UT) Vermont (VT) Virginia (VA) Washington (WA) West Virginia (WV) Wisconsin (WI) Wyoming (WY).
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